Blume der Berge, woll'st du, mein.
Das schönste Blümlein auf der Alm,
Es blüht versteckt auf steiler Höhe,
wohl unter Schnee und Eis.
Es blüht versteckt auf steiler Höhe,
wohl unter Schnee und Eis.
Das Mädchen zu dem Buben sprach,
solch Blümlein hätt ich gern,
Geh, mir solch ein Sträußlein her,
mit solchem weißen Stern.
Geh, mir solch ein Sträußlei her,
mit solchem weißen Stern.
Blume der Berge, edelweiß klein,
Blume der Berge, wollt du, wärst mein.
Der Bube ging das Sträußlein hol
Der Abend naht, der Morgen graut,
der Bub kehrt nie zurück.
Der Abend naht, der Morgen graut,
der Bub kehrt nie zurück.
Verlassen liegt er ganz allein
an steiler Felsenwand. Das Edelweiß,
Das Edelweiß, von Blut so rot,
Blume der Berge, edelweiß klein,
Blume der Berge, wolltest du erst heil'.
Und Bauernbuben trugen ihn
Sie legten ihm ein Sträußelein
Sie legten ihm ein Sträußelein
Und wenn des Sonntags in dem Tal
schleicht sich das Mädel an sein Grab,
hier ruht mein einziger Freund.
Schleicht sich das Mädel an sein Grab,
hier ruht mein einziger Freund.
Blume der Berge, edle Weißklein,
Blume der Berge, wollst du bist mein!