Ih r Herrn,
der uns lehrt,
wie man brav leben
un d Sünd' und Wiss'
zur Tat vermeiden kann,
Zuerst müsst ihr uns was
zu fressen geben,
dann könnt ihr reden,
damit fängt es an.
Ihr Dieren, euren Wanst und
unsere Bravheit
liebt das eine
Wisset ein für allemal,
wie ih r es immer dreht
und wie ihr es immer schiebt.
Erst kommt das Fressen,
dann kommt die Moral.
Erst muss es möglich sein,
auf armen Leuten
vom großen Brotleib
Sicherheit zu schneiden.
Denn
wovon lebt der Mensch,
in dem er stündlich den Menschen peinigt,
auszieht, anfällt, abwirbt und frisst?
Nur dadurch lebt ein Mensch,
dass er so bründlich
vergessen kann,
was er ein Mensch doch ist.
Ihr Herr, ein Bild,
wenn euch zur Tat nicht teil t.
Er bricht mit Blumen und
Lispeltan vor bei.
Ihr lehrt uns,
wann ein Weib die Röcke heben
Un d ihre Augen
einwärts drehen kann.
Zuerst müsst ihr uns was zu
frössen geben,
Dann könnt ihr reden,
da mit fängt es an.
Ihr, auf unserer Scham und
eurer Lust besteht,
das eine Wisserein für allema l,
wie ihr es immer schiebt
und wie ihr's immer dreht,
Erst kommt das Fressen,
dann kommt die Mora l.
Erst muss es möglich sein,
auch armen Leuten
Vom großen Brotleib sich ihr Teil
zu schneiden.
Denn wovon lebt der Mensch,
Indem er stündlich den Menschen
peinigt, ausziehen, anfangen,
abwarten und fristen.
Nur dadurch lebt der Mensch,
dass er so gründlich vergessen kann,
dass er ein Mensch doch ist.
Ihr Her ren bil det heut nur dann
nichts ein.
Der Welt, sie ist nur von mir zu tauschen,
tauschen!