Tonart: Bb major
Verse 1
Eb
Bb
Eb
Gm
Cm
Bb
Eb
Sie wurden
vorgewarnt,
und doch war sie nicht bereit als die Bomben kam
Bb
Eb
Vom Wickeltisch die Flucht in den Keller,
das nackte Kind im Arm
Cm
Ihr Va ter hielt die Mutter, zusammengedrängt,
Köpfe abgesenkt
Bb
Eb
Für den Moment in dem die Zerstörung
Bb
einschlägt in den Zement
Eb
Sie hatten vorgesorgt,
vorher Wasser gesammelt
Bb
In Eimern, die Badewanne gefüllt
damit bis zum Anschlag
Eb
Auf ein mal der erste Einschlag,
überall nur Sirenen
Und Erschütterungen,
Bb
die dem Jungen in ihren Armen das Bewusstsein nehmen
Eb
Sie entschloss bewusst zu erleben,
sie wusste sie würd noch leben
Bb
Um zu sehn wie ihr Sohn erwachsen
wird harrt sie aus in dem Beben
Eb
Auf ein mal ist alles ruhig,
die Stille wabert wie Nebel
Bb
Sie hört nur sich selber atmen beim
raus auf die Straße treten
Die Ohren vom Lärm gelähmt muss sie
lernen den Augen zu trauen
Und das Bild das sich ihr erschließt
verschließt sie wieder in Trauer
Eb
Sie steht versteinert im Hauseingang
Bb
Und sieht den Tross von den tau senden Menschen
trauernd und still vorbeiziehn am Haus entlang
Eb
Sie kann fast niemand erkennen
Bb
Denn der Staub der zerbersteten Bauten liegt
wie ein grauer Schleier auf ihnen
Eb
Familien sind getrennt und jeder fragt
jeden ob er wen kennt
Bb
Hinterlässt in den Überresten des
Eb
alten Hauses Hin weise denn
Bb
Es könnte sein dass ein Ehemann
Frau und Kinder sucht
So schreibt man wir sind bei meiner
Tante jetzt und es geht uns gut
Eb
Und auch sie sucht nach dem Mann der
ging und verschwand
Bb
Irgendwann entstand diese Lehre
kein Brief von ihm kam mehr an
Eb
Doch sie zweifelt nicht dass er lebt,
das Gefühl das die zwei verbindet
Bb
Verhindert dass ihre Hoffnung auf
Wiedersehn mit ihm schwindet
Sie nimmt das Kind und fasst kurz
den Entschluss der für sie bestimmt ist
Sie begibt sich auf die Suche im
Eb
Wissen dass sie ihn findet
Verse 2
Bb
Gott bitte gib uns die Kraft Um zu
ändern was wir können
und zu akzeptieren dass
Cm
Bb
Manche Dinge einfach sind wie sie sin d
Eb
Und bitte gib uns die Weisheit sodass
Bb
wir sehen was der Unterschied ist
Verse 3
Cm
Es wa r kalt da wo sie ihn hielten,
Bb
die fremde Sprache verriet ihn
Eb
Ver irrt in Feindesgebiet,
Bb
in Gefangenschaft, die Hände friern ihm
Eb
Es geht ihm nicht mehr so schlecht wie zu anfang,
er kommt zurecht
Bb
Studiert die Strukturen des Orts,
Eb
macht mit Zigaretten geschäft
Er ist dankbar dass er noch lebt,
überzeugt dass er überlebt
Bb
Überlegt sich, wie kann er es schaffen
die Zeit hier zu überstehn
Eb
Doch er arrangiert sich mit dem was das
Schicksal entschied ihm zu geben
Bb
Entschied sich gegen die Resignation
Eb
des Willens zu Leben
Man flüstert einander zu,
hin und wieder kommt dieser Zug
Bb
Der das viel zu trockene Brot bringt und
dann die Kranken abholt
Eb
Er nimmt sei ne Chance und versucht
es davonzukommen auf dem Zug
Bb
Mit gefälschten Krankenpapieren,
es war schwierig, doch das bekommt man schon
Eb
Die Fahrt ist ungewiss,
wohin bringt man sie jetzt
Bb
Seine Hoffnungen im falschen Krankenbett
Eb
kreisen ums Lazarett
Bb
Doch er weiss es kann anders kommen bei dem Schicksal,
was weiss man schon
Doch sein Wille bleibt ungebrochen,
Eb
und unter uns: manchmal reicht das schon
Verse 4
Bb
Gott bitte gib uns die Kraft Um zu
ändern was wir können
Eb
und zu akzeptieren dass
Cm
Manche Dinge einfach
Bb
Eb
sind wie sie sind
Bb
Und bitte gib uns die Weisheit sodass
Cm
wir sehen was der Unterschied ist
Verse 5
Bb
Eb
Ihr ganzes Leben war geprägt von
Gedanken an andere Menschen
Bb
Eb
Sie hat es geliebt zu Helfen mit Lachen,
Worten und Händen
Cm
In ihrer Geduld lagt Trost für
Familie und Fremde
Bb
Und keine Reue für Hilfe,
auch wenn sie sich selbst verdrängte
die Schmerzen verschlimmert noch durch die Qualel
Bb
Nicht nur selbst zu leiden,
doch auch den anderen zur Last zu fallen
Eb
Doch die Lie be die sie einst gab
kam zurück zu ihr jeden Tag
Bb
Und das Schicksal ist manchmal seltsam,
denn als sie fortging im Schlaf
Hat sie ein letztes mal getan,
was ihr so sehr am Herzen lag
Die Familie, die sie so sehr liebt vereint,
Eb
wenn auch an ihrem Grab
Verse 6
Bb
Gott bitte gib uns die Kraft Um
zu ändern was wir können
und zu akzeptieren dass
Cm
Manche Dinge einfach sind wie sie sind
Bb
Und bitte gib uns die Weisheit sodass
wir sehen was der Unterschied ist
Verse 7
Eb
Fast ein ganzes Jahrhundert Leben
zu leben erscheint gigantisch
Bb
Eb
Und im Gesicht dieses Mannes ist
Geschichte verankert
Cm
Die Falten, die Kaligraphie seiner Chronik,
und wenn er lächelt
Bb
Dann fun keln die Augen schelmisch
unter Brauen die fast weg sind
Eb
Seine Frau ist von ihm gegangen und er hofft
man siehts ihm nicht an
Denn als Oberhaupt der Familie
zählt für ihn Würde als Mann
Cm
Doch allein und still mit sich selbst weiss
er sein Elan ist gegangen
Bb
Manchmal steht er garnicht erst auf und wenn dann
Eb
zieht er sich nicht an
Und wenn die Familie ihn fragt,
dann kaschiert er Schmerzen mit Scherzen
Bb
Er lacht bis die Tränen kommen, wie ironisch,
Cm
Sein immenser Erfahrungsschatz,
er spricht weiser mit jedem Wort
Bb
Doch um alles leichter zu machen
beschränkt er sich auf Humor
Eb
100 Jah re kommen ihm so vor
wie veronnene Tränen beim Lachen
Bb
Denn er weiss es ist Zeit zu gehen
Gm
doch was kann man machen
Cm
Umringt von Fotografien seiner Kinder,
Bb
Enkel und deren Kinder
Weiss er auf wunderschöne Weise
Eb
bleibt auch er für immer
Verse 8
Bb
Gott bitte gib uns die Kraft Um zu
ändern was wir können
und zu akzeptieren dass
Cm
Manche Dinge einfach sind wie sie sind
F
Eb
Bb
Und bitte gib uns die Weisheit sodass wir sehen
Cm
was der Unterschied ist
Outro 1
Bb
Eb
Bb
Gm
Cm
Bb
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TunerE A D G B E
Akkorde & SongtexteEb Bb Gm Cm F
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